Die Pest in Venedig im 1830

1830 wurde Venedig erneut von der Pest heimgesucht. Die schreckliche Epidemie toete diesmal 47.000 Personen, ein Drittel der damaligen Bevoelkerung. Wie beim ersten Mal war dieses Dram der ausloeser fuer kuenstlerische Bereicherungen. Um die Pest aufzuhalten, versprach der Doge Nicolò Contarini, die Errichtung einer neuen Basilika. 1631 verschwand die Pest und die Stadt hielt ihr Versprechen: Gegenueber dem Markusplats wurde die majestaetische Santa Maria della Salute errichtet. Das Projekt unterlag einem jungen, unbekannten Architekten, Baldassarre Longhena. Der 26-jaehrige schlug eine achtkantige Form vor, welche die byzantinisch-venezianische Merkmale wiederspiegeln sollte, inspiriert durch die Basilika von St. Peter in Rom. Heute ist Santa Maria della Saluta ein Meisterwerk des venezianischen Barokks. Die Kirch wurde auf einer Plattform von ueber 100.000 Pfaehlern errichtet, aus Stein und Marmor. Wie vor Jahrhunderten versprochen, wird jaehrlich eine neue Bruecke errichtet damit sich die Glaeubiger in die Kirche begeben koennen um zu beten und damit die Gondoliere ihre Ruder segnen lassen koennen..

Typische Canaletto in Venedig
Häuser typischen venezianischen

 

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